Kultur, Kultur und nochmal Kultur: Darum ging's beim SPD-Stadtgespräch

Das Bild zeigt das Podium beim Stadtgespräch
 
 

Mit einem bunten Musik-Mix der Band "Shanaya" startete das SPD-Stadtgespräch zum Thema "Kultur". So vielfältig wie die Musik zu Beginn war, so wurde auch das Stadtgespräch mit den Kulturschaffenden.

 

Dass die Kulturszene hier in Hannover vielfältig ist, wurde beim  Stadtgespräch „Stadt der kulturellen Vielfalt – Hannover auf dem Weg zur Kulturmetropole 2030“ wieder einmal deutlich. Mit dem interkulturellen deutsch-türkischen Musik-Mix der Band „Shanaya“ wurden die Gäste im Kurt S begrüßt.

Bunt gemischt war auch das Publikum: Von Harald Härke, Personaldezernent der Landeshauptstadt, über Prof. Dr. Thomas Schwark, Direktor des Historischen Museums, bis hin zu Kulturschaffenden aus verschiedenen Bereichen waren bei diesem Stadtgespräch viele dabei.

Die künstlerische Vielfalt fand auch auf dem Podium seinen Ausdruck: Franziska Stünkel, Regisseurin und Fotografin, Mansha Friedrich, Street-Art Künstlerin, Kristin Heike und Andrea Schwarz vom Atelier KrassUnArtig, Pit Schwaar, Audioproduzent und Musiker, sowie Roger Cericius vom Freundeskreis Hannover gewährten allen Anwesenden interessante Einblicke in ihre Arbeit und diskutierten fleißig über die Kulturszene in Hannover.

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Im Zentrum stand dabei die Frage, welchen Zweck und welche Aufgabe Kultur in der Gesellschaft hat. Auch auf Probleme, mit denen Künstlerinnen und Künstler konfrontiert sind, wurde hingewiesen. Sei es die oftmals fehlende monetäre Wertschätzung oder auch eine mangelnde Unterstützung bei der Gründung von einer eigenen beruflichen Selbstständigkeit.

Für diese Problematik wurden explizite Lösungen, wie z.B. Kulturlotsen, vorgeschlagen. Diese sollen Kulturschaffende bei Behördengängen begleiten und unterstützen. Auch der Wunsch nach Ateliergemeinschaften in Hannover wurde genannt, um so eine bessere Vernetzung von Kulturschaffenden aus allen Bereichen zu schaffen.  

Allerdings ist bei der Umsetzung dieser Vorschläge nicht nur die öffentliche Hand gefragt. Roger Cericius wies darauf hin, dass auch gesellschaftliche Akteure in der Pflicht stehen, die Kulturschaffenden bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Denn Kultur sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Auf die Frage, was sich die Kulturschaffenden für das Jahr 2030 wünschen, musste keiner der Anwesenden lange überlegen. Von mehr Galerien über eine größere Vielzahl an Stipendien bis hin zu einer eigenen Hochschule der Künste war alles dabei.