Kleiner Parteitag zur Bewerbung Hannovers als Kulturhauptstadt 2025

 
 

Am Montagabend traf sich die SPD Hannover zum „kleinen Parteitag“ im Alten Magazin, um gemeinsam mit vielen interessierten BürgerInnen und Mitgliedern über die Bewerbung Hannovers zur Kulturhauptstadt Europas 2025 zu diskutieren.

 

In seiner Eröffnungsrede machte Alptekin Kirci, Landtagsabgeordneter und Vorsitzender, deutlich, dass die Bewerbung um den Titel als Kulturhauptstadt Europas 2025 die Chance bietet, eine „spannende, große und die Menschen mitreißende Idee zu formulieren, die die Menschen in Stadt und Region verbindet, berührt und identitätsstiftend wirkt.“ Außerdem verwies Alptekin Kirci darauf, dass „nur ein gemeinsames Engagement von Kultur, Wirtschaft und Stadtgesellschaft eine erfolgreiche Bewerbung ermöglicht.“

Die Impulsreferate vom Direktor des Sprengel Museums Dr. Reinhard Spieler und vom Oberbürgermeister Stefan Schostok zeichneten sich durch konstruktive Kritik und inspirierende Anregungen für das weitere Vorgehen aus. Anschließend bot der kleine Parteitag allen Interessierten in Form von vier Workshops eine Plattform zum kreativen Austausch: an den Thementischen „Kultur im Freien; Hannover - offen für Alle; Stadt zum Leben, Lernen und Arbeiten; Hannover, die Stadt der Kulturen“ wurde intensiv diskutiert und viele kreative Ideen zur Umsetzung einer Bewerbung bei der EU konnten gesammelt werden.

Heiderose Kelich, stellv. Vorsitzende und Moderatorin des Thementischs zur Kultur im Freien, betonte die Wichtigkeit eines dauerhaften und aktiven Beteiligungsprozesses aller Interessengruppen, um die Chancen auf den Titel zu erhöhen. „Der kleine Parteitag ist eine gute Gelegenheit diesen Prozess anzustoßen und gemeinsam zu schauen, welche Bedürfnisse und Wünsche im Bereich der Kultur existieren und wie wir besonders öffentliche (Sub-)Kultur darstellen und fördern können. Es geht nicht nur um den Titel, sondern auch um die Nachhaltigkeit der entwickelten Konzepte, um die Stadt und die Region für die BürgerInnen lebenswert zu gestalten.“

Den Abschluss bildete mit einem Überblick über die Ergebnisse und einer Zusammenfassung von Erfolgskriterien Matthias Görn, der Vorsitzende des Freundeskreis Hannover. Görn schilderte die notwendigen Erfolgskriterien der geplanten Bewerbung. „Es ist nun an uns allen, den Rahmen des Ratsbeschlusses auszufüllen. Wenn wir uns für die Kulturhauptstadt engagieren, dann sollten wir uns immer auch fragen, was wir selbst bereit sind, einzubringen.“ Er formulierte den Anspruch an die Beteiligung der BürgerInnen: Wir brauchen einen dauerhaften Beteiligungsprozess, der die Bewerbung mit Leidenschaft in die Stadt trägt. Einen Prozess der ganz unterschiedliche Möglichkeiten des Mitmachens und Mitdenkens aufzeigt, damit sich die HannoveranerInnen mit der Bewerbung identifizieren können.“ Görn machte Mut und ermunterte zum gemeinsamen Handeln: „Was wir brauchen, das ist das gemeinsame Vertrauen in das Gelingen. Wenn Sie heute nach Hause gehen, dass nehmen Sie bitte eines mit: Hannover hat sehr viel und Hannover kann das.“

 

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