Hiltrud Grote

(*13. November 1936 in Oberhausen, + 03. Oktober 2010 in Hannover)

Politischer Werdegang

Hiltrud Grote kam 1964 mit ihrem Mann Charly nach Hannover und lebte bis zu ihrem Tod im Stadtteil Limmer, in dem sie und aus dem sie heraus ein umfangreiches gesellschaftliches Engagement entwickelte. Ihr großes Interesse galt zum einen der Bildungspolitik. Mit der Gründung der IGS Linden 1971 öffnete sich ihr ein breites Betätigungsfeld: als hochengagierte Elternratsvorsitzende, als Seminarleiterin für Elternvertretungen, aber auch außerhalb ihres geliebten Stadtbezirks.
Von 1974 bis 1981 war sie Sprecherin der Eltern in der „Gemeinnützigen Gesellschaft Gesamtschule ( GGG ) Niedersachen“ und auch im Bundesvorstand dieser für die bundesdeutsche Bildungsreform in Phasen bedeutsamen Organisation tätig.
Ihr zweites Arbeitsfeld war ihr Stadtbezirk. Linden-Limmer. Schon bei der Gründung 1981 war sie für die SPD als Mitglied in den Bezirksrat gewählt worden, vom 27.01.1988 bis zum 18.11.1996 war sie die erste Frau, die in Hannover als Bezirksbürgermeisterin tätig war.
Sie war beliebt, präsent und den Menschen zugewandt, konnte aber auch resolut kämpfen, wenn sie dies für notwendig hielt. So wurden beispielsweise alle Interventionsversuche aus dem Rathaus gegen ihr geliebtes Fössebad mit Vehemenz zurückgewiesen, und sei es nach überwältigender Mobilisierung im Stadtteil.
Daneben war sie natürlich auch engagiertes Mitglied der Arbeiterwohlfahrt.

 

Erinnerungsort in Hannover

  • Am 17.01.2012 wurde ein Antrag aller Fraktionen im Stadtbezirksrat Linden-Limmer umgesetzt und durch Bürgermeister Bernd Strauch der Hiltrud-Grote-Weg eingeweiht, nahe der IGS und direkt neben der Kita der AWO, die jetzt die Adresse „Hiltrud-Grote-Weg“ führen kann.

von Wolfgang Jüttner


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